Chris Pfeiffer

Motorrad Freestyle Weltmeister  


Ob offroad mit einem Trailbike, einer Enduro auf Schnee oder einem Straßenmotorrad auf Asphalt - Hauptsache es sind zwei Räder dran und Chris Pfeiffer (40, *20. April 1970 in Schonau) bewegt die Maschinen bis an die Grenzen der Physik. Zwar saß er schon seit seinem 5-ten Lebensjahr auf 'nem Krad, doch eigentlich ist Chris Musiker und machte zunächst artig Abitur mit einer Ausbildung auf Klarinette und Akkordeon. Mit Beginn seines Sportstudiums rückte, beflügelt durch den Gewinn der Deutschen Trail-Meisterschaften im Alter von 15 und 18 Jahren, sein Hobby Freestyle Riding immer stärker in den Mittelpunkt und beim Einüben von Kunststückchen auf Münchner Parkplätzen hinterließ er viel Gummi. 1996 wechselte Christian Pfeiffer (Spitzname "Pfiff" oder auch "CP") ins Profigeschäft des Motorsports.

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Der 3. Dimension gehört die Zukunft

Seither bestimmten Titelkämpfe und Shows den Alltag von Chris Pfeiffer. Gleich im ersten Profijahr gelang es dem Neuling ins Ziel des wohl härtesten Offroad-Rennens der Welt, den Gilles-Lalay-Classic, zu kommen. Es folgten "Stunt Riding"-Siege mit denen er sich Respekt bei der Konkurrenz und Aufmerksamkeit bei Sponsoren, Sportevent-Veranstaltern und Motorrad-Herstellern verschaffte. Seit 2006 zeigt er seine atemberaubenden Motorradtricks auf einer BMW F 800 S und nahm mit der damals neuen Maschine auch gleich an den "Stunt Wars" in Florida teil. Die "Stunt Wars" sind der größte Freestyle-Motorrad-Wettbewerb in den USA und gilt unter Profis als inoffizielle Weltmeisterschaft. Auf Anhieb gewann Chris Pfeiffer hier gegen die besten Stunt-Profis der Welt und zeigte dabei noch nie gesehene, freihändig gefahrene Wheelie-Kreise (Donuts) mit anschließender 230° Wende.



In Berlin beim Empfang des Formel-1-Weltmeisters 2010 Sebastian Vettel waren Gummispuren des Red Bull-Renner sicherlich stärker gefragt als leichte "Rad-Rubbler" einer BMW, dennoch konnte Chris Pfeiffer das Publikum an der Fanmeile mit seinen akrobatischen Einlagen beeindrucken. Ob balancierend nur auf dem Vorder- oder Hinterrad, kletternd vom Sitz bis zum Scheinwerfer und zurück, stets schienen die Tricks einer Choreografie zu folgen, die dann aus voller Fahrt mit einer eleganten Pirouette zum Abstellen der Maschine auf den Seitenständer und Absprung von Chris endeten. - Damit wäre wohl bewiesen, Red Bull kann auch Piloten auf zwei Rädern Flügel verleihen!


Fotos von Red Bull-Feier zur Formel-1-Weltmeisterschaft 2010
Berlin, Brandenburger Tor am 27. November 2010

Links: Red Bull Air Race 2006, Red Bull Formel-1-Weltmeister 2010
ExLinks: ChrisPfeiffer.com, Wiki, Red Bull, Youtube #1 #2 #3, Stuntriding 2010 Mit neuer BMW in USA, DVD, ...
Was man über das Getränk Red Bull wissen sollte!

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