Paris Hilton |
| One Night in Berlin |
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| Sie ist blond, berühmt und sexy. Sie ist reich, ungebunden und für ausschweifende Partys bekannt. Mit der Veröffentlichung eines privaten Sexvideos wurde 2003 ihr "anständiger Ruf" durch einen Ex-Freund jäh zerstört und seither lebt sie, als so genanntes "It-Girl", völlig ungeniert. |
| Wo immer Paris Hilton auftaucht, besteht die Chance ein gesellschaftliches Missgeschick hautnah mitzuerleben und die Yellowpress reißt sich geradezu um die Verbreitung solch trivialer Dinge. Im Dezember 2007 kam die Millionenerbin (26, geb. am 17.2.1981 in New York) nun erstmals nach Berlin. |
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| Angesteckt vom Hype um die gerade als Single reisenden Paris Hilton wollte ich mir (natürlich ganz uneigennützig) ein eigenes Bild von der Königin der Selbstvermarktung machen. Im KaDeWe lernte ich dann eine freundliche, aufmerksame und medienerfahrene Geschäftsfrau kennen, die keinerlei Berührungsängste im Umgang mit jedwedem Publikum hat. Den Medienauflauf clever nutzend, versteht sie es geschickt sich ins rechte Licht zu begeben und das dann einsetzende Blitzlichtgewitter mit ihren drei bekannten Fotoposen (schüchterner Schulterblick, Vamp-Gesicht und Mund-leicht-offen-Pose) geduldig zu bedienen. |
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| Man möge beachten, dass sich Paris mit ihrer Prosecco-Aktion nun auch sozial engagiert. Ihr auf den Autogrammkarten dargestellter "Nackter Überlebenskampf in der Wüste" verbunden mit dem Hinweis Global Warming soll uns bei jedem Schluck daran erinnern, dass nicht überall auf der Welt ausreichend Sprudelwasser zur Verfügung steht. Doch blonde Logik hilft! Dank Erderwärmung brechen gerade viele Eisberge ab, die man nur nach Afrika zu schiffen braucht - und das Trinkwasserproblem ist gelöst. "Viva, Prosecco on Ice!" |
Neben ihrer geistigen Leistung verblüfft Paris Hilton beim Abspulen des Besuchsprogramms ( ) zur Vermarktung des Dosen-Sekts aber auch mit ihrer physischen Kondition. Abgestiegen im Berliner "Hilton" machte sie hier mit ihrem Blubberwasser gleich eine Schokoladenpyramide kaputt, gab im Supermarkt um die Ecke den Startschuss zum Dosenverkauf, stöckelte vorbei an Jürgen Drews die Reichstagskuppel hinauf, rutschte im Gummireifen 'ne Eisbahn am Potsdamer Platz runter, gefolgt von Pressekonferenz, Plakatenthüllung und Autogrammstunde, schlürfte dann auf dem Weihnachtsmarkt kalten Glüh-Secco, aß etwas beim Italiener und feierte anschließend bis 1 Uhr im Maxim-Club ab.
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| Ausgesetzt ohne Geld, Kreditkarte und Handy versuchen Paris und ihre beste Freundin Nicole in der amerikanischen Einöde zu überleben. Da 'zufällig' fast zeitgleich ihr Skandalvideo «One Night in Paris» erschienen ist, erreichte die TV-Serie «The Simple Life» (zu dt. "Das Einfache Leben") über Nacht höchste Einschaltquoten. Von 2003 bis 2007 entstanden so bereits 5 Staffeln. 2008 hat man das Erfolgsformat mit "Gülcan & Collien ziehen aufs Land" auch in Deutschland ausprobiert. |
| Paris Whitney Hilton steht nicht nur das Vermögen des Hilton-Clans in Aussicht, sondern sie hat wohl auch die meisten skrupellosen Gene des Hotelmogul Conrad Hilton (1887-1979) geerbt. Während ihre Schwester Nicky nur eine Modemarke für den Laufsteg kreiert, macht sich Paris das globale Denken ihres Uropas zueigen, erklärt sich selbst zur Marke und nutzt fortan die ganze Welt als Laufsteg. |
| Übrigens der Begriff Hotelerbin ist so nicht mehr ganz richtig, da im Juli 2007 alle 2800 Hotels mit knapp 500.000 Betten für 26 Milliarden Dollar an den Finanzinvestor Blackstone verkauft wurden. Hinsichtlich des Stammbaums der Hiltons könnte zu Exoten wie Liz Taylor und Zsa Zsa Gabor bald auch Punk-Rocker Benji Madden zählen. Über seinen Zwillingsbruder Joel Madden wäre Paris dann witziger Weise sogar mit ihrer, einst von Sänger Lionel Richie adoptierten Schulfreundin, Nicole Richie verwand. Aktuell wird auf eine grandiose Doppelhochzeit spekuliert ... |
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In einem Wahlwerbespot der Republikaner hat man den US-Präsidentschaftskandidat der Demokraten Barack Obama durch Gleichsetzen mit Boulevard-Stars wie Britney Spears und Paris Hilton in Misskredit bringen wollen. Paris nicht dumm kehrt den Spieß einfach um und fühlt sich vom "Weißkopf" McCain zum Wettstreit ums Weiße - pardon - Pinke Haus eingeladen. Mit Vizepräsidentin Rihanna ist ihr der Wahlsieg unter Jugendlichen in jedem Fall sicher ( ).
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